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Test
Professor Layton und die Schatulle der Pandora Test
Artikel erstellt von nio am 27.09.2009 | 0 Kommentar(e)
Cover
USK
Medium:
Modul
Genre:
Adventure
Entwickler:
Level 5
Publisher:
Nintendo
Release:
25.09.2009
Release-Preis:
ca. 40 EUR
Spieler:
1
Screenshots:
Seiten (3): [1] | 2 | 3 | weiter

Dass Nintendo über die Jahre hinweg unzählige Marken geschaffen hat, weiß so ziemlich jeder. Leider schaffen es aber nicht alle Serien und Spiele über den großen Teich. Manche Spiele sind den Japanern vorbehalten. Bis zum letzten Jahr war das mit Professor Layton ebenso. Der von Level 5 entwickelte Titel fand 2008 erstmals auch den Weg zu uns und entwickelte sich für Nintendo zu einem wahren Verkaufsschlager. Rätsel-Spiele scheinen derzeit neben Musik-Titeln den Nerv der Spieler zu treffen, zumindest auf Nintendos Systemen. Dass der Nachfolger, der sich übrigens recht ordentlich in Japan verkauft hat, damit einen noch größeren Stellenwert bekommt als noch das erste Spiel, ist nicht weiter verwunderlich. Konnte Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf schon mit einem niveauvollen Gesamtpaket aufwarten, will man mit Professor Layton und die Schatulle der Pandora noch gehörig eine Schippe drauf legen. Das zeigt sich auch im Marketing für den Titel: So häufig kommt es nämlich nicht vor, dass man ein reines Handheld-Spiel mit derart großem Tamtam ankündigt. Das fertige Produkt steht jetzt in den Regalen und konnte sich nicht vor unseren prüfenden Blicken verstecken.

Im Gegensatz zu vielen anderen Rätsel-Spielen verfügt Professor Layton und die Schatulle der Pandora über eine Hintergrund-Geschichte, die alles andere als belanglos ist. Professor Hershel Layton ist ein berühmter Archäologe und bekannter Rätselliebhaber, das wissen wir nicht erst seit dem ersten Teil. In die Schatulle der Pandora erhält er nach seinem Aufenthalt in dem kleinen Städtchen Saint-Mystère einen Brief seines alten Freundes und ehemaligen Lehrmeisters Dr. Andrew Schrader. Dieser hat bei seinen Nachforschungen die sogenannte Schatulle der Pandora gefunden, die ihren Namen in Anlehnung an die Büchse aus der griechischen Mythologie erhalten hat. Und eigentlich wollte Schrader die Schatulle bis zum Ende seiner Nachforschungen geschlossen halten. Er schien jedoch zu ahnen, dass etwas Schlimmes passieren wird und hat den besagten Brief geschrieben. Keine Frage, dass Professor Layton und sein Gehilfe Luke sofort nach Erhalt des Briefes sich das Auto schnappen und einmal quer durch London fahren. Prinzipiell übernimmt der Spieler bereits hier die Kontrolle. Wirklich starten tut das Spiel allerdings erst, wenn man in den sagenumwobenen Molentary-Express steigt. In der Wohnung von Dr. Schrader finden die beiden Detektive nämlich keine Hinweise, keine Schatulle der Pandora sondern nur eine Fahrkarte ohne Zielangabe für den Luxuszug. Sofort macht sich der Professor zusammen mit seinem Assistenten auf, den Mord seines Freundes und das Rätsel um die Schatulle zu lösen. Die Geschichte wird in sehr schön gezeichneten Anime-Sequenzen erzählt und mit deutschen Sprechern unterlegt. Im Gegensatz zum Vorgänger muss man jetzt leider auf den typisch britischen Akzent des Hauptdarstellers verzichten. Nicht das gesamte Spiel ist vertont, aber die Videosequenzen sind jeweils mit Sprachausgabe versehen, genau wie einzelne Gespräche und so wirkt das Ganze wie ein Anime-Film.

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